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Auszug aus der Sitzung des Gemeinderates Brunn vom 27.07.2017

17.08.2017

Auszug aus der Sitzung des Gemeinderates Brunn vom 27.07.2017

Bauvoranfrage
Der Gemeinderat Brunn stimmte der Bauvoranfrage wegen Errichtung einer landwirtschaftlichen Halle in Brunn zu.

Straßennamen im Gemeindegebiet - Umbenennung des Sonnenweg in Brunn
Von der rechtlichen Seite ist es kein Problem, wenn es zwei gleiche Straßennamen in verschiedenen Ortschaften, mit derselben Postleitzahl gibt. Es  dürfen nur nicht Namensgleichheiten in einer Gemeinde sein. Dies trifft bei weiteren 11 Straßennamen in der Gemeinde Brunn und dem Markt Laaber zu. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass wenn man die richtigen Orts- und Straßennamen im Navigationssystem eingibt, dies auch an das gewünschte Ziel führt. Es sollten aber bei Bauanträgen für den Sonnenweg in Brunn die Bauherren darauf hingewiesen werden, dass sie als Lieferanschrift speziell vermerken, dass es der Sonnenweg in Brunn gemeint ist. Des Weiteren wird 1. Bürgermeister Karl Söllner erneut Verbindung mit der Deutschen Post aufnehmen um zu klären ob es evtl. möglich wäre eine eigene Postleitzahl für die Gemeinde Brunn zu bekommen. Dieses Vorhaben wurde bereits 2013 von der Post abgelehnt.

Verkehrsschau in Brunn
Ab kommendem Schuljahr wird ein Kind aus dem Ortsteil Kirchhof die Grundschule in Laaber besuchen. Die nächste Bushaltestelle ist in der Ortschaft Brunn. Der Fußweg beträgt ca. 925 m und verläuft teilweise außerorts auf einer Staatsstraße. Gehweg und Straßenbeleuchtung sind außerorts nicht vorhanden. Es wurde von Seiten der Verwaltung der Kämmerin Frau Zwickl um eine Beurteilung der Gefährlichkeit des Schulweges gebeten.
Vom Landratsamt Herrn Remling, wurde der Schulweg von Kirchhof nach Brunn als gefährlich eingestuft.
Des Weiteren wurde festgestellt, dass der gepflasterte Platz an der St 2235 Ecke Eiselbergweg westlich der Ortschaft Brunn, nach Beurteilung von Polizei und Landratsamt eine geeignete Bushaltestelle wäre, hier könnten die Schulkinder sicher in die nördliche und südliche Dorfhälfte gehen.

Neuer Kinderspielplatz „Weizengrund“
Da der Kinderspielplatz in Eglsee, am „Reisgraben“ nicht mehr von den Kindern genutzt wird, ist der Gemeinderat der Meinung, man sollte diesen abbauen und am „Weizengrund“  wo das neue Baugebiet entsteht aufbauen, da dort mit aller Wahrscheinlichkeit wieder junge Familien mit Kinder wohnen werden und ein Spielplatz benötigt wird. Ein Grundstück für einen Kinderspielplatz ist im Baugebiet „Weizengrund“ vorhanden. Nachdem die Spielgeräte am „Reisgraben“ abgebaut sind, wird diese frei werdende Fläche langfristig an die Fa. Auto-Wein verpachtet werden.

Ausbau der GVS Münchsried – Pielenhofen
Da die Bauarbeiten fast abgeschlossen sind, gab der Vorsitzende zu dem Ausbau ein paar Zahlen bekannt:
-  Verbreiterung der Fahrbahn von 4,85 m auf 5 m
    zzgl. neuer Bankette von je 1 m Breite auf einer Ausbaulänge von rd. 850 m.
-   Erneuert wurde der schadhafte Oberbau und Behebung lokaler Schadstellen.
-   Entwässerungskanäle
-   Pflastereinfassung
-   Schutzplanken
Baukosten rd. 460.000 €
Bauzeit hier ca. 3 Monate
Ausführende Baufirma: Richard Schultz Tiefbau GmbH, Pfreimd
Planung und Bauleitung: Ing.-Büro Wöhrmann, Hagelstadt.
Der Bürgermeister bedankte sich, dass Bauzeiten und Baukosten eingehalten wurden.

Wild abfließendes Wasser westlich von Brunn
Nach 8 Jahren Rechtsstreit zwischen einem Eigentümer und der Gemeinde Brunn wurde am 03.07.2017 ein Vergleich vor dem Landgericht  in Regensburg geschlossen. Es wurde vereinbart, dass die Gemeinde Brunn sich verpflichtet, die westliche Böschung des Flurweges durch eine Fachfirma mindestens 15 cm mit bündigem Boden anzudenken und zu begrünen hat. Im Übrigen eine Maßnahme, die ohnehin durchgeführt worden wäre.

Schließung der Raiffeisenbank in Frauenberg
Nach weiteren Gesprächen zwischen dem Bürgermeister Karl Söllner und der Vorstandschaft der Raiffeisenbank Hemau-Kallmünz wurde klar, dass die Zweigstelle in Frauenberg definitiv geschlossen wird. Ob ein Geldautomat vor Ort erhalten bleibt, wurde keine Zusage von Seiten der Raiffeisenbank gegeben. Bürgermeister Karl Söllner stellte aber auch gegenüber dem Vorstand der Raiffeisenbank klar, dass die Gemeinde an der Immobilie, sollte sie veräußert werden, interessiert wäre. Die Raiffeisenbank sichert dem Bürgermeister zu, dies zu berücksichtigen.
Ferner bat der Bürgermeister darum, Lagerraum für die Gemeinde falls keine Verpachtung möglich ist, zur Verfügung zu stellen.

Lärmschutzwall
Da beim bestehenden Lärmschutzwall entlang der BAB A 3 auf Höhe der Photovoltaikanlage Frauenberg bereits ca. 840 m² Fläche eines Feldes überschüttet sind, bräuchte man bei einer Erhöhung des Lärmschutzwalles von 1,50 m und einem Weg entlang des Lärmschutzwalles zusätzlich min. 1.200 m² Fläche. Dies würde einer Gesamtfläche (einschließlich Weg) von min. 2.000 m² entsprechen. Der Vorsitzende wird sich mit den betroffenen Eigentümern in Verbindung setzen.

Ausbau des Hochweges in Eglsee
Man sollte auf aktuelle Spekulationen nicht eingehen. Gegenwärtig gibt es keine konkrete Planung und damit keine Aussage über Ausbauumfang und dessen Kosten bei einer Sanierung des Hochwegs. Es gibt Diskussionen im Gemeinderat, den Hochweg mit Oberflächenkanal, Glasfaser und einem Bürgersteig auszubauen. Wenn Planungen durchgeführt werden, wird es wie in anderen Fällen Anliegerversammlungen geben, bei der der Bürgermeister alle betroffenen Bürger informieren wird.

Sicherheitspfosten von Kühsee zur Staatsstraße 2235 Richtung Sportgelände
Da der Gehweg von Kühsee Richtung St 2235 nicht abgesichert ist, müssten Pfosten versetzt angebracht werden, damit Kinder verdeckt durch den Lärmschutzwall nicht direkt auf die Staatsstraße laufen können.

 

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